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BMW R 1300 GS vs. R 1250 GS: Die wichtigsten Unterschiede

17.6.2026

Mit der R 1300 GS hat BMW den Boxermotor spürbar überarbeitet: mehr Hubraum, mehr Leistung und ein neues Getriebelayout, das den Schwerpunkt tiefer und weiter nach vorne verlagert. In der Praxis äußert sich das vor allem in einem leichteren, direkteren Lenkverhalten - viele Fahrer, die von der R 1250 GS umsteigen, beschreiben die neue Generation als handlicher, obwohl das Leistungsdatenblatt eher auf ein größeres, schwereres Motorrad hindeutet.

Die Sitzposition wurde bei der R 1300 GS weiter nach vorne verlegt, was mehr Kontrolle über das Vorderrad ermöglicht, sich aber auch anders anfühlt als bei der vorherigen Generation. Wer viele Kilometer auf der R 1250 GS gesessen hat, sollte die R 1300 GS vor einem Kauf unbedingt selbst probefahren, statt sich allein auf technische Daten zu verlassen.

Elektronisch hat sich ebenfalls einiges getan: Das teiladaptive Fahrwerk und die überarbeitete Traktionskontrolle arbeiten bei der R 1300 GS feinfühliger und lassen sich in mehr Fahrsituationen automatisch anpassen. Für Fahrer, die viel im Gelände unterwegs sind, ist das ein spürbarer Fortschritt, auch wenn die Grundtechnik der Vorgängerin bereits auf hohem Niveau war.

Preislich und beim Gebrauchtmarkt zeigt sich der übliche Effekt eines Modellwechsels: Die R 1250 GS ist inzwischen deutlich günstiger zu bekommen und profitiert von einem eingespielten, gut verfügbaren Zubehörmarkt mit langer Erfahrung. Für die R 1300 GS wächst das Angebot an Zubehör und geprüften Fitment-Daten kontinuierlich, ist aber je nach Kategorie noch nicht so umfassend wie bei der etablierten Vorgängerin.

Welches Modell die bessere Wahl ist, hängt stark vom eigenen Budget und Nutzungsprofil ab: Wer viel Wert auf die neueste Technik und das überarbeitete Fahrverhalten legt, greift zur R 1300 GS. Wer ein bewährtes, günstigeres Motorrad mit riesigem Zubehörangebot sucht, ist mit einer gut gepflegten R 1250 GS häufig genauso gut bedient.